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Nahrungsergänzungsmittel: Gesund oder gar schädlich?
(09.03.2020) zurück
Nahrungsergänzungsmittel sollten nur in Ausnahmefällen eingenommen werden
Nahrungsergänzungsmittel sind ein gutes Geschäft. Aber sind sie auch gut für unseren Körper?
 
Gemüse in allen Farben ist pure Gesundheit für unseren Körper
Keine Pille der Welt kann uns so nützen wie frisches Obst oder Gemüse.
 

 
 
Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel boomt und auch die großen Pharmafirmen sind auf diesen Zug längst aufgesprungen. Das Argument für diese Mittel, man kann nie genug Vitamine und Spurenelemente haben, klingt einleuchtend. Aber sind diese Mittel wirklich so gesund?

Angetrieben von geschäftlichen Interessen und der Hoffnung, Mutter Natur zu verbessern, haben Forscher und Konzerne aus isolierten, konzentrierten Nährstoffen tausende Produkte entwickelt. Das Prinzip ist ganz einfach: Sie suchen sich zunächst einen pharmakologisch wirksamen, natürlichen Inhaltsstoff, bereiten ihn auf, um ihn dann in großen Mengen herzustellen und dem Verbraucher als "potentes Naturheilmittel" verkaufen zu können.

Nahrungsergänzungsmittel sind isolierte, synthetisch hergestellte Nährstoffkonzentrate.

Angeblich können diese konzentrierten Nährstoffe die negativen Effekte unserer schlechten Gewohnheiten kompensieren und problemlos, natürlich und ohne Nebenwirkungen jedes Gesundheitsproblem lösen. Riesige Profite motivieren Unternehmen, diese Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt zu belassen, auch wenn sie nicht wirken. Die Hoffnung der Konsumenten auf eine einfache Lösung ihrer Gesundheitsprobleme beschert stabile Absatzzahlen. Aber gibt es wissenschaftliche Beweise, Studien oder geheilte Patienten, die diese Theorie stützen?

Haben wir wirklich ein Problem des Mangels oder nicht eher ein Überschussproblem?

Nahrungsergänzungsmittel können Mängel beseitigen, aber nicht Überschüsse. Aber liegt das Problem wirklich an diesen Mängeln? Wie viele Ihrer Freunde und Bekannten leiden an Mangelerkrankungen wie Skorbut (verursacht durch Vitamin C-Mangel), Beriberi (durch Vitamin B1-Mangel) oder Pellagra (durch Niacinmangel)? Wie viele Menschen kennen Sie, die an Protein- oder Fettsäuremangel leiden? Wahrscheinlich keine. Aber drehen wir den Spieß einmal um: Wie viele Menschen kennen Sie, die an Erkrankungen durch Nahrungsüberschuss leiden, wie etwa zu viel Fett, Cholesterin, Salz, Proteine oder schlicht zu viele Kalorien? Wir können ruhig behaupten, dass wir mehr Menschen mit Übergewicht, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Arthritis und Diabetes kennen, als Menschen, die an Mangelerkrankungen leiden.

Viele große Studien legen einen sorgsamen Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln nahe.

Zwei angesehene Studien aus dem Jahr 2008 kamen zu dem Schluss, dass Beta-Carotin, Vitamin A und Vitamin E alleine eingenommen oder in Kombination mit anderen Antioxidantien die Sterblichkeitsrate erhöhen. Zahlreiche randomisierte Studien beweisen, dass Nahrungsergänzungsmittel meist wirkungslos sind oder sogar gefährlich sein können. Wir sprechen hier nicht von kleinen Studien mit ein paar hundert Studienteilnehmern, sondern von großen Wirksamkeitsstudien mit über 20.000 Probanden oder jedenfalls mit mehreren tausend Personen.

Nur Pflanzen sind komplexe Nährstoffpakete in einer für den Körper verwertbaren Form.

Den perfekten Aufbau von Pflanzen kann kein Nahrungsergänzungsmittel der Welt nachahmen. Jeder in Obst oder Gemüse gesunde Inhaltsstoff kommt von Natur aus in einem Paket einzigartiger gesundheitsfördernder Stoffe. Jede Pflanze beinhaltet einen besonderen Mix aus tausenden Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und anderen Phytochemikalien (pflanzliche Chemikalien). Durch Kauen, Schlucken und Verdauen entnehmen wir vollwertiger Nahrung ihre Nährstoffe. Über den Verdauungstrakt gelangen die Nährstoffe in unsere Blutbahn und zu Milliarden von Zellen. Die im Blut gelösten Stoffe passieren die Zellwände und kommen so ins Zytoplasma im Inneren der Zelle. Das komplizierte Zusammenspiel zwischen unserer Nahrung und unserem Körper ist noch lange nicht erforscht. Die Wissenschaft erkennt aber an, dass es ein empfindliches Gleichgewicht gibt. Wird dieses Gleichgewicht durch ein Über- oder Unterangebot des einen oder anderen Nährstoffes gestört - wie etwa durch die Einnahme von Vitaminpillen - gerät der Zellstoffwechsel aus dem Gleichgewicht.

Tipp:

Seien Sie kritisch beim Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln. Wie bei Medikamenten kann ein zeitlich begrenzter Einsatz in Absprache mit einer Ärztin/einem Arzt oder einer Therapeutin/einem Therapeuten sinnvoll sein (z.B. Vitamin D bei älteren Menschen, Vitamin B12 bei veganer Ernährungsweise). Wir empfehlen, keinesfalls sorglos synthetische Vitaminpillen einzunehmen. Anders ist dies bei echten Naturheilmitteln wie zum Beispiel Johanniskraut, Ginkgo, Glucosamin, Gerstengras, Ingwer etc. Echte Naturheilmittel sind keine isolierten Nährstoffe, sondern kommen in unveränderter, natürlicher Form in ein Produkt oder auf den Speiseplan.

Quellenangabe: Dr. John A. McDougall, Die High-Carb Diät, Kapitel 11: Nur um sicherzugehen: Nehmen Sie keine Nahrungsergänzungsmittel, Riva Verlag 2016.

"Dr. John McDougall ist führender Experte unter den praktizierenden Ärzten auf dem Gebiet der ernährungsbasierten Medizin. Tausende Patienten verehren ihn als Ikone" (T. Colin Campbell, Autor der China Study).

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